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hairfree Magazin 2015

17 gewachsen wäre. Das tat er wohl, weil er beide so schöner, also verführerischer fand. In der west- lichen Welt jedoch verhinderte die Ablehnung des Körperlichen vonseiten der christlichen Kirchen, die Sex nur für die Fortpflanzung billigten, eine weitere Ausbreitung der Haarlosigkeit. Heute, da Inti- mitäten zum gesellschaftsfähigen Gesprächsthema geworden sind, kehrt evolutionär bedingt die Lust auf gepflegte Glätte ins öffentliche und private Bewusst- sein zurück. KOMMT DER BUSCH ZURÜCK? Trendforscher gehen davon aus, dass es zu jedem aktuellen Trend auch eine Gegenbewegung gibt. Unser genetisches Erbe, eine Muster à la Brustbehaarung, ist also noch kein Zeichen einer Trendumkehr. Bestenfalls liefern solche Anekdoten Stoff für ironi- sche Kommentare; Vorbildfunkti- on haben sie jedoch nicht. Auch bekannte Designer wie Tom Ford (ehemals Gucci) haben in den vergangenen Jahren der Intimbehaarung mit ihren Arbei- ten verstärkte Aufmerksamkeit geschenkt. So rasierte beispiels- weise Ford höchstpersönlich ei- nem Model das typische Gucci-G in den Intimbereich. immer exzessiver ausgelebte Freude am Vorzeigen des nack- ten Körpers, Gesundheitssehn- sucht und global propagierte Jugendlichkeit werden jedoch dafür sorgen, dass pure Haut Mainstream bleibt. Die Liebhaber eines ungebändigten Naturlooks werden deshalb, auch wenn ihre Ansicht kurzfristig als trendy geschildert werden sollte, eine Randgruppe bleiben. Dass sich „Sex and the City“-Star Kim Cattrall (55) für ihren jugend- lichen Liebhaber wieder einen „vollen Busch“ wachsen ließ und das finnische Mode-Label Tärähtäneet Ämmät (auf deutsch: verrückte Flittchen) jetzt Slips mit Schamhaaraufdruck anbietet und knappe Hemdchen mit einem hairfreeINSIDE „Sex and the City“ Star Kim Cattrall weiß um die Anziehungskraft der schönen, glatten Haut.

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