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hairfree Magazin 2015

12 wünscht. Doch man(n) weiß sich zu helfen und nutzt zunehmend speziell formulierte Pflegeproduk- te, neueste Technologien und die Möglichkeiten der ästhetischen Medizin, um seinen Idealvorstel- lungen näher zu kommen. Ganze Kerle wie der englische Fußballer Wayne Rooney und Deutschlands Lieblingstrainer Jürgen Klopp („Kloppo“) haben es vorgemacht und stehen dazu. Wenn sich das Haupthaar lichtet, ist das kein Schicksal mehr, sondern ein Anlass, einen Termin in einer Klinik zu vereinbaren. Haartransplantationen werden zunehmend von der Gesellschaft akzeptiert. Der Haarnachwuchs muss nicht mehr mit haar- sträubenden Geschichten von Wunderwassern oder Hormon- schüben erklärt werden. Statt- dessen empfiehlt man sich ge- genseitig die Ärzte und Kliniken, in denen man im wahrsten Sinne des Wortes gut behandelt worden ist. Auf diese Weise sind Eigenhaartransplantationen zu Eingriffen geworden, die Ärzte heute mit viel Erfahrung und – im besten Sinne des Wortes – großer Routine ausüben. Die Ergebnisse sind oft frappierend positiv. Die Männer wirken um Jahre jünger, vitaler und scheinen nicht zuletzt deshalb tatsächlich zu größerer Zufriedenheit und Ausgeglichen- heit zurückzufinden. Bevor eine Haartransplantation vorge- Ästhetik beim Mann hat (k)einen Bart Die meisten Frauen, die mit einem Mann zusammenleben, dürften es schon bemerkt ha- ben: Er braucht mehr Platz im Badezimmerschrank. Wo vor gar nicht so langer Zeit nur ein be- scheidener Raum für die Zahn- bürste, den Rasierapparat und ein Deo beansprucht wurde, sind jetzt plötzlich territoriale Machtkämpfe an der Tagesordnung. An Reiniger, Tages- und Nachtcreme hatte man sich ja schon ge- wöhnt. Auch, dass er nun mehr als einen Duft UND das passende After Shave auf dem Regal stehen hat, wurde noch hingenommen. Doch jetzt geht’s los: Die Männer haben die dekorative Kosmetik für sich entdeckt. Von der Tatsache, dass sie auch ihre eigenen Haar- pflegeprodukte beanspruchen, ganz zu schweigen. Die Sache ist klar – es muss ein zweiter Schrank her. Im Ernst, wenn es um Pflege und Ausse- hen geht, beschäftigt Männer kaum etwas mehr, als ihre Haare. Genau wie bei den Frauen ist das aber eine ambivalente Geschichte. Denn auf dem Kopf soll die Haarpracht möglichst voll und glänzend sprießen, anderswo am Körper ist sie dagegen eher uner- hairfreeMEN

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